Galgo-Traum-Galgo

* Update 09.01.2010

Der Galgo-Espanol

 

Ambar

Der Galgo-Espanol gehört zu den westlichen (okzidentalen) Windhunden. Er zeichnet sich durch einen muskulösen Körper aus und ist für den Nichtfachmann am leichtesten an den kleinen, nach hinten gefalteten Ohren ("Rosenohren") zu erkennen. Okzidentale Windhunde sind im Wesen zumeist unkompliziert und leicht zu führen.

Kurzbeschreibung Galgo Espanol

FCI-Gruppe X

Größe: 60 - 65 cm

Augen: dunkel, leuchtend und lebhaft

Ohren: Rosenohren, nach hinten fallend

Rute: sehr lang, wird tief getragen mit einem leichten Knick in der Spitze

Haarkleid: rauh oder glatt, kurz, glänzend, in den Farben schwarz, schwarz-weiß, braun gestromt, braun gestromt mit weiß, creme, weiß, weiß mit gestromten Platten. Wobei die Farbe weiß nicht so gerne gesehen wird

Verwendung: Hetzhund auf Hasen - Sichtjäger

Den Galgo-Espanol in seiner ursprünglichen Form gibt es heute nicht mehr. Er ist ein ausdauernderer Jäger als der Greyhound, wodurch ihm etwas von der Schnelligkeit abhanden kommt. Deswegen werden immer wieder Greyhounds in den Galgo-Espanol eingezüchtet. Auch heute noch findet er in Spanien in den ländlichen Gebieten seine Aufgabe als Hasenjäger, hierzu noch mehr an anderer Stelle.

Er ist vom Wesen her ein ursprünglicher, zurückhaltender und manchmal auch eigenwilliger Zeitgenosse. Im Hause verhält es sich, wie fast alle Windhunde, ruhig, dafür im Freien aber um so ausgelassener. Er ist bei seinem Besitzer anhänglich, Fremden gegenüber jedoch zurückhalten und vorsichtig.

Der Galgo-Espanol benötigt nicht mehr Auslauf als andere Hunde dieser Größe, aber eben den richtigen Auslauf. D. h. frei laufen in einem gesicherten Gelände, wo er nach Herzenslust seiner Laufleidenschaft frönen kann, am besten mit Artgenossen.

Der Galgo-Espanol kam schon im Mittelalter nach Spanien, es wird vermutet, daß er als Sloughi dort hingelangte. Er wandelte sich aufgrund des warmen Klimas schnell vom "Araber" zum "Spanier". Die richtige Bezeichnung für den Galgo-Espanol lautet "Galgo della Mancha y Alicante". Von Anfang an wußte er seine Aufgabe, die er auch alleine erledigte, als Jäger ernst zu nehmen. Wild aufspüren, verfolgen, töten und dann seinem Herren bringen. Wie viele andere Windhundrassen kann auch der Galgo-Espanol auf eine Blütezeit zurückblicken und war nur der feinsten Gesellschaft Spaniens vorbehalten. Als Begleiter von Fürsten und Königen wurde er seinerzeit sorgfältig ausgewählt und gezüchtet.