Galgo-Traum-Galgo

* Update 09.01.2010

Gesundheit

 

Nachfolgend geben wir Ihnen in Auszügen Informationen zu den wichtigsten Erkrankungen, die Ihren Hund befallen können. Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte auf die angegebenen Links, dort finden Sie dann die entsprechenden Abhandlungen der hier aufgeführten Krankheiten.

1. Leishmaniose

Leishmaniose wird durch die Sandmücke übertragen, welche ihr Verbreitungsgebiet überwiegend im Mittelmeerraum, in Griechenland und Kleinasien (Türkei) hat. Jedoch wurden auch schon Sandmücken im südlichen Deutschland nachgewiesen.

Anzeichen für eine Leishmaniose können kreisrunder Haarausfall um die Augen, an den Ohren und auf der Nase sein. Eingerissene Ohrränder und Nasenbluten können ebenfalls auf eine Erkrankung hinweisen. Sollten sie solche Anzeichen bei ihrem Hund bemerken, wenden sie sich umgehend an Ihren Tierarzt.

Da Leishmaniose ein ausgesprochen umfangreiches Thema ist und eine ausführliche Abhandlung hier den Rahmen sprengen würde, können Sie unter folgendem Link weitere Informationen erhalten. www.leishmaniose.de

2. Ehrlichiose

Die Ehrlichiose wird durch die gleiche Zeckenart übertragen, welche auch für Babesiose und Borreliose verantwortlich ist. Sie tritt häufig in tropischen und subtropischen Gegenden (Mittelmeerraum, Asien, Afrika und USA) auf.

Anzeichen für eine Ehrlichiose können hohes Fieber bis zu 41 Grad, Appetitlosigkeit, Schwellungen der Lymphknoten sowie eitriger Ausfluß aus Augen und Nase sein. Sollte Ihr Hund Anzeichen dieser Erkrankung zeigen, konsultieren Sie umgehend Ihren Tierarzt, denn eine Ehrlichiose ist bei frühzeitiger Erkennung gut behandelbar. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cairn-power.de

3. Staupe

Die Staupe ist eine Viruserkrankung, welche in der Regel immer tödlich verläuft, der man jedoch mit Hilfe einer Impfung vorbeugen kann.

Verschiedenste Anzeichen für eine Staupeerkrankung sind Husten, Erbrechen, Durchfall, triefende Augen und Nase, hohes Fieber einhergehend mit Krämpfen, Zittern. Sollte Ihr Hund Anzeichen dieser Erkrankung aufweisen, konsultieren Sie bitte umgehend den Tierarzt, auch im Hinblick auf eine evtl. Ansteckung anderer Hunde. Weitere Informationen finden Sie unter: www.hundezeitung.de

4. Tollwut

Die Tollwut wird durch einen Virus ausgelöst, der das Nervensystem angreift und unweigerlich zum Tode führt. Auch dieser Krankheit kann man durch eine Schutzimpfung vorbeugen. Die Tollwut wird fast immer durch den Biß eines infizierten Tieres übertragen. Das Virus dringt über die Nerven und das Rückenmark ins Gehirn vor. Es gibt zwei Formen der Tollwut, die stille und die rasende Wut. Ausführliche Informationen erhalten Sie hier: de.wikipedia.org

5. Magendrehung

Tritt sehr plötzlich auf und kann bei nichterkennen der Symtome zum Tod des Hundes führen. Besonders betroffen sind große bis sehr große Rassen, hierbei wiederum solche, die einen tiefgezogenen schmalen Brustkorb haben, wie z. B. Dobermänner, Setter, Doggen, Windhunde, aber auch Schäferhunde und als absolute Ausnahme für die kleinen Rassen der Dackel. Bereits wissentschaftlich erwiesen ist, daß die Magendrehung auch vererbt werden kann. Hunde, deren Eltern Magendrehungen hatten, erkranken häufig ebenfalls daran. Die Art und Weise der Fütterung spielt ebenfalls eine große Rolle, es sollten mehrere kleinere Mahlzeiten gefüttert werden. Hunde, die ihr Futter herunterschlingen, sind ebenfalls gefährdeter, als Hunde, die gemächlich fressen. Nach der Fütterung oder auch der Aufnahme von großen Wassermengen sollte man dem Hund auf jeden Fall 1 - 2 Stunden Ruhepause gönnen, auch wenn ein Zusammenhang zwischen Fütterung/Tränkung und danach stattfindendem Spiel bereits wissentschaftlich wiederlegt wurde.

Der Magen des Hundes ist nur vorne und hinten im Bauchraum befestigt, so daß durch die Drehung der Ein- und Ausgang des Magens versperrt sind. Es bilden sich Gase (hervorgerufen durch das Gären des Futters), welche nicht mehr in den Darm oder die Speisseröhre entweichen können. Des weiteren werden wichtige Blutgefäße abgeschnürt, so daß für den Hund akkute Lebensgefahr besteht.

Erste Anzeichen sind Unruhe, starkes Hecheln und Speicheln, welches der Hund durch Erbrechen zu kompensieren versucht, was ihm jedoch nicht gelingen wird. Der Bauch ist hart und aufgebläht, die Beine sind kalt, die Schleimhäute blass und der Puls sehr niedrig. Sollten Sie bei diesen Anzeichen noch keinen Tierarzt aufgesucht haben, wird es allerhöchste Zeit, da der Hund einen totalen Kreislaufkollaps erleiden oder Ihnen durch die entstehende Atemnot ersticken kann.

Bei den ersten Anzeichen sollten Sie sofort Ihren Tierarzt anrufen und ihm die Symtome schildern, damit er alles für eine evtl. Notoperation vorbereiten kann, denn eine Magendrehung kann innerhalb von 2 - 3 Stunden zum Tod des Hundes führen. Weitere Informationen finden Sie hier: www.hundezeitung.de

6. Greyhoundsperre

Diese Erkankung kann den Greyhound, den Whippet und auch den Galgo-Espanol befallen. Sie ist den Pferdekennern auch als "Kreuzverschlag" bekannt.

Die Greyhoundsperre tritt nur bei untrainierten Hunden auf und ist eigentlich nichts anderes als ein außergewöhnlich heftiger Muskelkater. Als Beispiel wäre hier zu nennen: Sie gehen am frühen Morgen mit Ihrem Hund auf die Wiese, der entdeckt einen Hasen und sprintet unvermittelt los. Anzeichen für eine Greyhoundsperre sind extremes Hecheln und der Hund braucht ewig lange um wieder seine normale Atemfrequenz zu erreichen. Des weiteren wäre ein steifer Gang zu beobachten und ein Temperaturanstieg, der zwischen 40 und 42 Grad liegt. Sollten Sie solche Anzeichen nach einem Sprint Ihres Hundes beobachten, suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf. Weitere, ausführlicher Informationen erhalten Sie hier: www.greyhound-help.de

7. Verschiedenes

  • Kahnbeinfrakturen: Neigung zu Brüchen des Vorderfußwurzelgelenkes durch    Überbelastung
  • chronische Mandelentzündungen
  • Bluterkrankheit
  • Ellenbogendysplasie: Veränderung des Ellenbogengelenks; Folgen: hochgradige Lahmheit
  • Farbaufhellungskrankheit: Folgen: Lichtempfindlichkeit
  • Kryptorchismus: kein normaler Hodenabstieg in den Hodensack; Folgen: häufig im Alter tumoröse Entartungen

Noch ein wichtiger Hinweis:

Sämtliche Windhunde sollten bei einer Narkose keine Barbiturate gespritzt bekommen, da sie aufgrund ihres größeren Herzens (Sportlerherz) sehr sensibel darauf reagieren, d.h. es kann zu einen völligen Kreislaufzusammenbruch kommen. Dieses könnte unter Umständen bedeuten, daß der Hund aus der Narkose nicht wieder aufwacht. Sofern Ihr Tierarzt beabsichtigt Ihren Hund zu sedieren, weisen Sie ihn bitte unbedingt darauf hin.