Galgo-Traum-Galgo

* Update 09.01.2010

Situation in Spanien

 

 

 

Auch heute noch wird der Galgo-Espanol in den ländlichen Gegenden Spaniens für die Hasenjagd eingesetzt. Leider ist der Umgang der Galgueros mit den in ihrem Besitz befindlichen Hunden nicht der Beste. Sie werden an kurzen Ketten gehalten, haben - wenn überhaupt - nur notdürftige Verschläge als Unterkunft, werden unzureichend gefüttert und mit Wasser versorgt. Die Hunde sind fast nie geimpft, werden nicht entwurmt und kastriert.

Sofern die Hunde ausgedient haben, also nicht mehr für die Jagd verwendet werden können da sie zu alt oder zu langsam geworden sind, werden sie erhängt, erschossen, mit dem Auto zu Tode geschliffen oder man rammt ihnen Holzpflöcke in die Schnauze, damit sie verhungern. Es kommt aber auch vor, daß die Galgueros die ausgedienten Hunde in den Perreras (Tötungsstationen) oder privaten Tierheimen abgeben. Wenn Sie jetzt glauben, daß die Hunde, die dort landen das große Los gezogen haben, dann irren Sie.

Man muß sich darüber im Klaren sein, daß die Hunde in den Perreras nach 21 Tagen getötet werden. In den privat betriebenen Tierheimen geschieht dies nicht, allerdings gibt es dort andere Probleme. Aufgrund der zumeist fehlenden Liquidität ist es diesen nicht mal möglich, Alarmanlagen gegen unbefugtes Betreten der Tierheime zu installieren. Oftmals wird in den Tierheimen eingebrochen, die Hunde, die für den Geschmack der Jäger noch zu gebrauchen sind, werden entwendet. Die, die in den Augen der Jäger nichts mehr taugen erschlägt man oder hängt sie an den Gittern der Zwingerfenster auf, um ihnen die Kehle durchzuschneiden. Also auch eine vermeintlich sichere Unterkunft kann immer noch zur Todesfalle werden.

Die nachfolgenden Bilder durften wir mit ausdrücklicher Genehmigung von Far from Fear e.V. hier einstellen.

Warnung ! Die Bilder bitte nicht mit Kindern anschauen!

 

So wie Perla leben sie zu Tausenden auf Spanienes Straßen.

 

Und so kann es nach einer gelungenen Rettung aussehen - das ist Perla heute.

 

Broke hatte es fast geschafft, sie war schon im Tierheim, dann wurde dort eingebrochen und man hat ihr aus Lust am Töten die Kehle durchgeschnitten. Die Täter wurden leider nie gefaßt.

 

Sollten Sie Interesse an einem Galgo oder auch Hunden anderer Rassen bzw. Mischlingen haben, dann dürfen wir Sie bitten, sich hier unter nachfolgenden Links umzusehen, vielleicht ist ja Ihr Traumhund schon dabei und wartet nur noch darauf von Ihnen gefunden zu werden.

www.tiervermittlung.org

www.couch-gesucht.de